«Wind-Positiv» für Windenergie Stierenberg

Neue Gruppierung und überparteiliche Unterstützung durch Jungparteien

Die Windenergie Stierenberg plant drei Windenergieanlagen auf dem Stierenberg in Rickenbach LU. Das privat initiierte Projekt leistet einen aktiven Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes. Drei Rickenbacherinnen engagieren sich mit der Gruppierung «Wind-Positiv» und einem überparteilichen Komittee der Jungparteien für die Umsetzung des geplanten Projekts.

Arwen, Elissa und Lara wohnen in Rickenbach und Gunzwil, sind alle um die 20 Jahre alt und wollen Sympathien für die Rickenbacher Windparkanlage wecken. Für die drei überwiegen die positiven Seiten dieser Idee. Voller Überzeugung wollen sie in ihrem Umfeld Unterstützung suchen für ein Projekt, welches sie für die Zukunft unserer Gesellschaft wichtig finden.

Zu Hause in ihren Gärten und an ihren Haustüren sind grosse, farbige Windräder befestigt. Diese stehen für die Überzeugung der drei jungen Frauen, dass der geplante Windpark auf dem Rickenbacher Stierenberg eine gute Idee und ein Schritt auf dem richtigen Weg in die Energieversorgung der Zukunft ist. Sie haben in den vergangenen Monaten positive Unterstützung für dieses wichtige Anliegen vermisst – und haben sich zusammengetan, um dies zu ändern. «Es gibt sicher Argumente, die gegen den Bau des Windparks sprechen. Aber für uns überwiegen klar die Vorteile», meint Lara Zimmermann, 20, aus Gunzwil. Der Vater von Elissa Gaiffi hat als Konstrukteur mitgeholfen, im Ausland Windparkanlagen zu bauen.

Am Mittagstisch war dies oft ein Thema. Sie wohnt am Fusse des Stierenberges und so war es auch für sie naheliegend, das Projekt auf ihrem Hausberg zu unterstützen. «4'600 Haushalte mit Strom versorgen, das ist nicht Nichts!» meint die 21‐jährige Hochbauzeichnerin. «Das wäre ein richtiger und wichtiger Beitrag für die Stromversorgung. Alle Michelsämter Haushalte mit eigenem Strom versorgt – das wäre für mich eine sehr schöne Vorstellung.»

Auch Arwen Bättig, 21, gelernte Grafikerin, sieht den Stierenberg jeden Tag. Dass dort später einmal drei Windräder stehen, kann sie sich gut vorstellen. «Es wäre toll zu sehen, wenn Rickenbach durch die Windräder eine neue Richtung einschlagen kann. Ein Dorf mit Zielen und Vorstellungen für die Zukunft.» Rickenbach könnte durch die Windräder einen anderen Bekanntheitsgrad erreichen, so wie etwa Beromünster mit dem Landessender. «Wichtig ist uns allen dreien aber, dass es hier um unsere Zukunft geht. Wir setzten uns nicht nur für die Windräder ein, sondern auch für die nächsten Jahrzehnte unseres Lebens».

Nicht einlassen wollen die drei jungen Frauen sich auf gehässige Debatten, wie sie zum Teil schon geführt wurden. Dass man gegen die Windräder sein kann und darf, steht für Lara, Elissa und Arwen ausser Frage. Aber sie wünschen sich, dass sich alle Sympathisanten der Stierenberger Windparkanlage auch getrauen, sich dazu zu bekennen. Sie freuen sich darum, wenn bald im ganzen «Stierenberger‐Land» unzählige kleine, bunte Windräder «aufblühen», um für die grossen Pendants zu werben. Das Team führt eine Unterstützer‐Liste, auf der man sich eintragen lassen kann.

» www.wind-positiv.ch

» Zum Projekt und Pro unc Contra haben wir hier berichtet...

 

>> zurück zur Übersicht

  • Wind-Positiv: Drei Frauen für drei Windräder! Arwen Bättig, Lara Zimmermann und Elissa Gaiffi (vlnr.) suchen Unterstützung für die geplante Windpark‐Anlage auf dem Rickenbacher Stierenberg – nicht nur bei jungen Leuten.

>> zurück zur Übersicht