Was passiert mit dem alten LUKB-Gebäude?

Drei Parkplätze für zusätzliche Gastrofläche in der Altstadt Sursee

Der Surseer Mischa Palmers hat von der LUKB das Altstadthaus in der Oberstadt 7 erworben und hat bei der Stadt Sursee den Antrag für eine zusätzliche Gastrofläche für das geplante Restaurant im Erdgeschoss. Konkret geht es um eine Umnutzung der Parkplätze links und rechst des Marienbrunnes. Dies während fünfeinhalb Tagen pro Woche während den Sommermonaten. «Aus wirtschaftlichen Gründen für den ganzjährigen Betrieb ist dies essentiell», so Palmers.

Die Stadt Sursee hat im Mai 2022 nun drei der vier geforderten Parkpätze zugesprochen. Diese befinden sich links vom Marienbrunnen und wurden für die Dauer der Boulevard-Restaurants von 1. März bis 31. Oktober bewilligt. Gemäss Palmers setzten sich auch Kantonsrat Thomas Meier und Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, für sein Anliegen ein.

Ergebnis der nicht repräsentativen Newsletter-Umfrage, 28.03.2022:
Ich bin für diese Umnutzung unter der Woche: 211 (74.3%)
Ich bin für den erhalt der Parkplätze: 73 (25.7%)

Meinungen:

Damian:
...das wäre endlich mal ein Schritt in die richtige Richtung. Es konnte mir noch niemand überzeugend erklären, wieso man das Auto nicht einige Meter ausserhalb des Städtchens parkieren oder (Handwerker natürlich ausgenommen) gleich mit dem ÖV anreisen kann. Bekannte, die in anderen Städten wohnen und mich in Sursee besuchen sind immer erstaunt darüber, dass sich die schöne Altstadt Sursee noch immer einen so störenden und unnötigen Autoverkehr leistet.

Bruno:
Eigentlich haben wir in der Altstadt genügend, wenn nicht gar zu viele Restaurants, Gastro- und Vergnügungslokale. Die Altstadt von Sursee ist auch ein wichtiges und schönes Wohnquartier. Schätzungsweise ⅔ der bewirtschafteten Fläche der gesamten Altstadt ist Wohnfläche. Die Wohnqualität allerdings wurde bis Corona stetig schlechter bezüglich Nachtlärm, Immissionen und Verkehr. Die Corona-Pandemie hat uns Altstadtbewohnern eine willkommene Verschnauf- und Erholungsphase geschenkt. Doch die Aussichten für die Wohnqualität sind nun leider mit dem Bau des neuen Vergnügungslokals der Braustation noch schlechter als vor Corona. 

Was wir in der Altstadt dringend benötigen würden, wäre ein Laden für den täglichen Bedarf (z.B. Spar, Volg oder Privat). Gegen die Aufhebung von Parkplätzen zu Gunsten einer attraktiveren Nutzung allerdings ist nichts einzuwenden, sofern die Fussgänger-Rampe (Trottoir) frei bleibt.
 
Rosmarie:
Ich finde die Idee, Parkplätze für ein Restaurant rund um den Brunnen zu nutzen sehr gut. Eigentlich sollten im Städtchen alle Parkplätze gestrichen werden. Wir haben rund um das Städtchen genügend Plätze, von denen man in ein paar Schritten mitten im Städtchen ist.
 

>> zurück zur Übersicht

>> zurück zur Übersicht