So fluchten wir damals

Schiis-Chübel und Pfaffenarschloch

Schimpfen und Fluchen ist gesund. Das zeigen Studien. Wie die Schweiz damals fluchte, zeigt ein Blick ins SRF Archiv. Der Luzerner Andreas Lötscher hat 1980 sein Buch «Schimpfen und Fluchen im Schweizerdeutschen» veröffentlicht. «Du unflätige Schiis-Chübel du besch doch eme Hond zom Arsch usgheid», gilt noch als schwaches Muster im Mittelalter.

Pfaffenarschloch und Hodenvolk sind weitere Ausdrücke aus dem Mittelalter. Bis heute gleich geblieben ist die Funktionalität. Es soll damit eine Schockwirkung erreicht werden. In den 1970er-Jahren wackelten der Elterngeneration die Ohren, wenn der Bub den Klassenbesten einen «Wichser» oder die nervige Schwester eine «dummi Fiige» schimpfte.

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