Windpark Stierenberg

Eine nicht repräsentative Umfrage zum geplanten Projekt

Die Windenergie Stierenberg plant drei Windenergieanlagen auf dem Stierenberg in Rickenbach LU. Das privat initiierte Projekt leistet einen aktiven Beitrag zur Energiestrategie 2050 des Bundes. Damit nicht nur der Strom «aus der Region» ist, sondern auch die Wertschöpfung «in der Region» bleibt, soll das Projekt weitgehends mit Bürgerbeteiligungen finanziert werden. Aktuell werden zahlreiche Abklärungen vorgenommen, um die Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Machbarkeit des Vorhabens sicherzustellen. 

Positive Vorprüfung
In der zweiten Oktoberhälfte 2019 hat der Gemeinderat vom BUWD den Vorprüfungsbericht erhalten. In diesem wird festgestellt, dass der Planungsbericht gemäss Art. 47 der eidgenössischen Raumplanungsverordnung den gestellten Anforderungen genügt und die eingereichten Unterlagen vollständig und zweckmässig dargestellt sind. Auch der Voruntersuchungsbericht des Kanton Luzerns fällt positiv aus.

Der Windpark in Zahlen
– Drei Windräder
– Abstand von 300 Metern
– 850 Meter über Meer
– 500 Hektaren unbewohntes Gebiet
– 120 Meter Nabenhöhe
– 112 Meter Rotordurchmesser
– 20,7 GWh/Jahr Stromertrag
– 4600 Haushalte versorgen
– 15 bis 20 Millionen Franken Kosten

Die Initianten Priska und Roland Wismer-Felder bewirtschaften auf dem Stierenberg einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Milchvieh, Zuchtschweinen, Ackerbau und Stromproduktion. Im Projekt Windenergie Stierenberg werden sie von zahlreichen kompetenten Partnern und freiwilligen Helfern unterstützt.

Logo Windpark Stierenberg

>> windenergie-stierenberg.ch

Was ist deine Meinung?
In unserem Newsletter haben wir eine Umfrage zum geplanten Projekt lanciert.
Gerne darfst du uns deine Meinung auch per Mail zustellen: info@trechter.ch

Schlussergebnis der Umfrage im Newsletter (Stand: 2. Dezember 2019):
162 Stimmen: «Ja, finde ich gut»
26 Stimmen: «Nein, finde ich schlecht»

Das meinen die Gegner, die sich zu Wort gemeldet haben:

  • Aufwand und Etrag stehen in keinem Verhältnis

  • NEIN ,finde ich schlecht. Solche anlagen haben in unerer gegend NICHTS, ABER AUCH GAR NICHT S  zu suchen  punkt ! den  Initianten  geht’s nur um die Subventionen , dass mit diesem wirschaftlich unrentablen Blödsinn auch noch die ganze Landschaft verschandelt und verunstaltet wird scheint einige gewissenlose leute überhaupt nicht zu interessieren.

  • Sobald Waldboden und ein Naherholungsgebiet Schaden davon tragen, hört bei mir die Bereitschaft Winderräder zu stellen definitiv auf.Daher bin ich gegen dieses Projekt. 

  • - Anwohner (Mullwil) werden in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt durch Schattenwurf (Disko-Effekt), Lärm und Infraschall
    - Es muss Wald gerodet und es müssen schwerlastfähige Strassen durch den Wald gebaut werden
    - Ein heute beliebtes und attraktives Erholungsgebiet wird völlig entwertet
    - Flugtiere werden gefährdet (was Vogelwarte Sempach, BirdLife und der Vogelschutzverein Menziken-Burg bestätigen)
    - Die Turbinen wären weiträumig sichtbar und würden das Landschaftsbild beeinträchtigen
    - Damit die privaten Investoren eine Rendite erzielen müsste der erzeugte Strom mit mehr als dem Vierfachen seines Marktwertes subventioniert werden

  • Der Stierenberg ist für uns Menziker, Reinacher und Beinwiler ( 15'000 Einwohner) ein wunderbares und viel genutztes Wander- und Erholungsgebiet. Lasst es bitte sein wie es ist. Sagt nicht die Tafel auf dem höchsten Punkt des Stierenberges:

Stierenberg Rickenbach Windprojekt

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