Swiss Challenge 2019 – Ricardo Santos gewinnt

Ein Portugiese auf dem Siegertreppchen

Der Gewinner der Swiss Challenge 2019 vom 6. bis 9. Juni 2019 heisst Ricardo Santos. Bester Schweizer wird Benjamin Rusch (Rang 25). Mit der zehnten Austragung der Swiss Challenge auf Golf Sempach ist Turnierdirektor Daniel Weber zufrieden – aus organisatorischer wie aus sportlicher Sicht. Rund 10‘000 Zuschauerinnen und Zuschauer haben das Turnier im grössten Golf Resort der Schweiz auf Golf Sempach mitverfolgt.

Die Swiss Challenge auf Golf Sempach hat ihren ersten portugiesischen Sieger. Der 36-jährige Ricardo Santos erringt an der Swiss Challenge 2019 seinen dritten Sieg in seiner Profikarriere. Wie es dem Jubiläumsanlass gut anstand, kamen die Zuschauer rund um das 18. Green des Woodside Course auf Golf Sempach in den Genuss eines Spektakels und eines offenen Rennens. Während der Schlussrunde des mit 185‘000 Euro dotierten Turnier lagen die ersten sieben oder acht Professionals die meiste Zeit nur zwei Schläge auseinander. Der Franzose Julien Quesne, mit zwei Siegen auf der PGA European Turnier der Renommierteste unter den Besten nach drei Runden, konnte seinen Spitzenplatz vom Samstag indessen nicht behaupten. Runner-up mit einem Schlag Rückstand war schliesslich der Deutsche Moritz Lampert zusammen mit dem englischen Routinier Richard Bland.

Drei Schweizer in den Finalrunden
Ohne jeden Exploit, aber andererseits auch ohne schlechte Runde hat Benjamin Rusch die vier Wettkampftage absolviert. Der 25. Schlussrang nach einer Par-Runde am Sonntag ist aller Ehren wert – ebenso wie der Schweizer Rekord, den der 29-jährige Thurgauer vom Golfclub Lipperswil aufgestellt hat: Rusch ist seit dieser Woche der erste Schweizer Professional, der sich in sechs Starts in Serie an einem bestimmten Turnier immer für die beiden Finalrunden und mithin für die Preisgeld-Ränge qualifiziert hat. Rusch verfügt indessen über kein reguläres Spielrecht auf der Challenge Tour. Er wird sich deshalb nach eigenen Worten vermehrt wieder auf das Geschehen auf der in Deutschland beheimateten Pro Golf Tour, eines Circuits der dritten Kategorie, konzentrieren. Dennoch hält sich Rusch stets alle Möglichkeiten offen. Mathias Eggenberger und Marco Iten, die weiteren zwei in den Finalrunden stehenden Schweizer, konnten am Sonntag nicht zusetzen und fielen noch leicht zurück. Eggenberger wurde nach einer 73er-Runde 50. Iten spielte derweil eine 72 und beendete das Turnier im 56. Rang.

Attraktives Rahmenprogramm
Nicht nur auf dem Course hat die 10. Swiss Challenge überzeugt. Den Auftakt machte das Pro-Am am Mittwoch, 5. Juni 2019. Während den vier Turniertagen kamen die Besucherinnen und Besucher in den Genuss von professionell geführten Touren auf dem Woodside Course durch Swiss PGA Professionals. Auch der Schweizer Golf-Nachwuchs kam nicht zu kurz. Am 4. Swiss Challenge Juniors Day massen sich rund 100 sieben bis vierzehnjährige Kids in einer Drive-, Chip- und Putt Competiton.

Bilanz des Turnierdirektors
Daniel Weber, Turnierdirektor der Swiss Challenge zieht die Bilanz: «Man würde sich aus der Sicht des Turniers einen Schweizer am Sonntag in den letzten ein, zwei, drei Flights wünschen. Das haben wir in diesem Jahr nicht, und dies hat einen Einfluss auf das Zuschauerinteresse. Man muss aber auch sehen, dass der Platz für die Spieler brutal sein kann. Das hat Marco Iten am Samstag erlebt (Red: 9 Schläge an einem Par 4).» Die Organisation ist reibungslos verlaufen. «Nach so vielen Jahren haben wir ein so eingespieltes Team, dass alles bestens funktioniert. Auch unter den etwa 300 freiwilligen Helferinnen und Helfern bringen viele schon eine reiche Erfahrung mit», erläutert Weber begeistert.

>> www.swiss-challenge.ch/turnier/resultate

 

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