Güsel-Debatte

Littering am See und im Park – was ist deine Meinung?

Die heissen Sommertage laden dazu ein, das eine oder andere Getränk am See einzunehmen. Dazu gehören dann meistens noch Grillade und Snacks. Das gibt Abfall. Auf Social Media wird das Thema heiss disktutiert. Sowohl in Sursee wie auch in Sempach. Das gleiche Bild: Die Abfallbehälter sind voll. Der Güsel bleibt davor liegen. Die einen fordern grössere Abfallbehälter von der Stadt. Die anderen loben die grössere Mülltonne beim Pedaloverleih während dem Sommer. Wieder andere setzen beim Verursacher an: «Güsel wieder nach Hause nehmen». Was ist deine Meinung?

Sag es uns auf info@trechter.ch oder sende uns dein Littering-Foto zur Sensibilisierung der Abfallsünder. 

In unserem Newsletter (hier anmelden) haben wir eine Umfrage lanciert. Braucht es während den Sommermonaten zusätzliche Abfalleimer? Oder soll jeder einfach seinen Müll besser nach Hause nehmen. Das Ergebnis gibt es ab nächster Woche an dieser Stelle und im Newsletter.

Littering in Sursee 2019

Auszug aus der Diskussion auf Social Media in Sursee:

Carmen Imhof: 
«1. ist der Mülleimer offensichtlich bereits bis zum Rande gefüllt und die Absicht der Menschen war wohl ursprünglich, den Abfall so zu entsorgen, wie es sich gehört (ergo vielleicht sollte da ein grösserer Behälter hin?)...»

Stefanie Felber: 
«Wo soll mensch den abfall den sonst hin tun wenn der eimer voll ist? So kann es wenigstens gleich mitentsorgt werden wenn die gemeinde denn eimer leert.»

Andrea Ominique Goerre-Leder: «Oder nach Hause nehmen und dort entsorgen»

Andrea Loberti:
«ich finde jeder sollte seinen Abfall zu hause entsorgen. Haben wir zwar nicht so gelernt aber in der heutigen Zeit wäre es sinnvoll.»

Guido Friebel: «Man könnte sagen, der gute Wille war da.
Aber wie wäre es, wenn man das, was man mitbringt, auch wieder mitnimmt. Platz zum Mitschleppen hatten sie ja offensichtlich. Ergo können sie das "Leergut" zuhause oder beim Verkäufer entsorgen.»

Kurt Fischer: «Ich persönlich finde dies auch nicht gerade schön, ist jedoch besser als wenn dieser Abfall im See landet.»

Livio Arnold: «heute nacht wenns windet ist leider dann alles im see...es lag am morgen schon da. warum die stadt wenigsten im sommer keine grösseren eimer hinstellt ist mir nachwievor ein rätsel...🤔 kurt schäfer machts vor bei ihm bei der pedalo vermietung»

Mario Frutig: «An die liebe Stadtverwaltung Sursee. Mit unserem hohen Steuerfuss wäre es doch möglich, mit unterirdischen Container zu arbeiten. Wie dies auch die anderen Städte in der Schweiz machen.»

Michaela Eva Bieri Holzbauer: «Es ist immer das selbe Bild, auch im Naturschutzgebiet wird alles einfach hingeworfen, ohne Rücksicht auf irgendwas oder irgendjemand! Die Stadtverwaltung ist nicht da um euren Müll vom Wochenende zu entsorgen, die Mülleimer sind für kleine Gegenstände nicht für ganze Gelage inkl. Einmalgrill, Pizzakartons und Glasflaschen! Nehmt den Müll mit nach Hause und entsorgt ihn sachgemäss, das sollte doch machbar sein, oder??»

Auszug aus der Diskussion auf Social Media in Sempach:

Markus Brechbühl: «Vielen Dank, allen Besuchern, welche unsere wunderschöne Seeallee in Sempach dieses Wochenende besucht haben. Bei diesem tollen Wetter, konntet ihr den kostenlosen Aufenthalt hoffentlich geniessen. Die undankbare Aufgabe, eure Hinterlassenschaften morgen aufzuräumen, wartet auf die Mitarbeiter vom Werkhof. Muss das sein? Euren Abfall dürft ihr das nächste Mal gerne mit nach Hause nehmen. Danke!»

Botta-Brügger Claudia: Da bin ich ganz deiner Meinung! Ein defektes Schlauchboot wurde einfach beim Abfall deponiert.

Reto Faden: Das ist ein bekanntes Phänomen. Die Stadt sollte JETZT handeln und endlich Lösungen bringen - und nicht einfach auf Zeit setzen. Das wird zukünftig sicher nicht besser, wenn jetzt keine konkreten Massnahmen umgesetzt werden.

Amalia Scholderer: Stimmt. Der Abfalleimer ist zu klein

Jean-Luc Maréchaux: Immer nu besser als eifach lah ligge..

Trudi Gilli-Lustenberger: @Jean-Luc Maréchaux geht gar nicht, beides ist nicht akzeptabel! Genau diese Leute demonstrieren dann wieder für ein besseres Klima. Passt!

Franz Brunner: Find ich auch. Ist halt einfach ein sehr schönes Plätzli,Fässer wären die Lösung, wie am Vierwaldstättersee. Aber die Stadt möchte halt die Badegäste lieber im Seeland und abkassieren😳

 

Trechter.ch Leser meinen:

Franz Küng: Es ist gar nicht so einfach diesem Güsel-Anfall Herr und Meister zu werden. Die Variante; "Wer etwas mitbringt nimmt es auch wieder" wäre die Vernünftigste Art, ist aber in den meisten Köpfen nicht eingraviert. Daher das Motto, Aus den Augen, aus dem Sinn! Wenn Umwelt-Aktivisten am Schluss ihrer Veranstaltungen den eigenen Dreck auf der Strasse liegen lassen, wie sollen dann andere Leute daraus etwas lernen, von Erziehung ist da weit und breit keine Hoffnung zu erwarten! Das Lehrfach in den Schulen, Mensch und Umwelt ist so lange ein Thema wie die Unterrichtszeit dauert, dann herrschen wieder die alten Untugenden. Mein Vorschlag: Das gross Abfallproblem ist wahrscheinlich schon die Seegegend. Grössere Abfallkübel dort hin zu stellen macht sicher nicht grossen Sinn, denn auch die werden sehr rasch voll sein und dann von Vögel ( Raben Möven ) dauernd ausgemistet. Es müsste doch die Möglichkeit geben, gerade jetzt während den Sommerferien junge Leute die etwas dazu verdienen möchten, zu begeistern mit einem Motorvehikel und Anhänger die extremem Standorte der Abfallkübel mehrmals im Tage anzufahren, leeren und so für Ordnung schauen würden. Junge Leute verstehen sich sehr gut untereinander auch da könnte mal eine Bemerkung fallen die auf Gehöhr stösst. Ich weiss, das Problem ist damit nicht gelöst, ist aber einen Versuch wert. Ein Gespräch mit dem Werkhof-Chef der Stadt Sursee, mit dem Bauamt, Lehrerschaft der Oberstufen, Umfrage bei den Schülern selber usw.was sie alle meinen, event. enstehen so noch bessere Vorschläge, wichtig man hat was unternommen.

Kurt Gfeller: Diese Bilder zeigen wirklich, dass was man jeweils beim Spaziergang am See zu sehen bekommt. Wir sagen jedesmal, wenn wir um das Inseli laufen und das kleine alte Abfallkübeli sehen: Melden die Kübelleerer das Problem der zuständigen Stadtverwaltung nicht. Es ist wirklich traurig, dass die Stadt Sursee nichts unternimmt. Da gehören riesige, fassgrosse Abfallbehälter hin. Bei jeder Waldhütte geht das ziemlich gut, aber die reiche Stadt Sursee bringt sowas nicht zu Stande. Wenn es dann zu extremem Abfall-Ablad kommt muss man halt neue Massnahmen treffen.

Heidi Birrer: Ich finde, dass Littering-Problem bei der Seeallee in Sempach fängt damit an, dass an den Wochenenden zu viele Menschen die Seeallee besuchen. Dieses Problem kann die Stadt Sempach ab heute schon lösen, indem sie die Wiese neben dem Seeallee-Parkplatz an den Wochenenden nicht als Parkplatz frei gibt. Es reicht, wenn diese Wiese lediglich für Grossanlässe in der Festhalle "freigegeben" wird. Zudem sollten auch der Parkplatzpreis erhöht werden. Dann besuchen nur noch jene Menschen die schöne Seeallee, welche bereit sind, mit ÖV oder mit dem Velo anzureisen. So gibt es automatisch weniger Besucher und somit auch weniger Abfall. Zudem reisen nur noch jene Menschen an, welche den nötigen Respekt und das nötige Bewusstsein für dieses schöne Fleckchen Erde mitbringen. Dieser Lösungsansatz schliesst allerdings das Anschaffen von grösseren und besseren Abfallbehältern nicht aus; z.B. Abfallbehälter welche das Trennen des Abfalls gleich vor Ort ermöglichen. Glas, PET, Alu (von Wegwerf-Grills und Bierdosen) könnten somit korrekt entsorgt werden und würden vom übrigen Abfall getrennt. Klima sei dank ;-)

Joel Gwerder: Wieso nicht einen Schritt voraus gehen wie im folgenden Beispiel. Mit Hilfe von IOT werden nur noch Abfalleimer geleert, welche voll sind (=Ersparnis), diese dafür sobald sie voll sind.
block-builders.de/smart-city-taipeh-iota-und-lidbot-helfen-bei-pilotprojekt/

  • Bild von Michaela Eva Bieri Holzbauer

  • Bild von Dieter Joos

  • Bild von Svente Mühlebach

  • Bild von Svente Mühlebach

  • Bild von Markus Brechbühl

  • Bild von Markus Brechbühl

  • Bild von Markus Brechbühl

  • Bild von Markus Brechbühl

  • Bild von Markus Brechbühl

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