Sursee trinkbar

Keine Verunreinigungen im Trinkwasser festgestellt

Der Kanton Luzern informierte kürzlich darüber, dass in der Region Sempachersee das Trinkwasser teilweise verunreiningt sei. Gemäss Mitteilung der Aquaregio kann das H20 in der Region weiterhin ohne jegliche Bedenken oder Vorbehalte konsumiert werden kann.

Häufung von Magendarmerkrankungen im Raum Sempachersee
Gemäss Mitteilung des Kantons Luzern vom 22. Juli 2021 traten unüblich viele Magendarmerkrankungen auf. Gemäss dieser Mitteilung richtet die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz DILV das Augenmerk auf die Trinkwasserversorgung. In diesem Zusammenhang wurde unter anderem die Wasserversorgungen Sursee explizit zur zusätzlichen Beprobung aufgefordert. 

Ausserordentliche Wasserbeproben
Am Dienstag, 20. Juli 2021 wurden ausserhalb der quartalsweisen Gesamtbeprobung und den wöchentlichen und monatlichen Beprobungen an neuralgischen Stellen im Netz zusätzlich Proben auf Verunreinigungen mit Enterokokken und Escherichia coli geprüft. Alle vorliegenden Proben erfüllen die Anforderungen. Im gesamten Versorgungsgebiet wurde in einer einzigen Probe ein einziger Keim gezählt. In allen anderen Proben waren keine Keime nachweisbar.

Keine Bedenken beim Trinkwasserkonsum
In den Städten Sursee und Sempach sowie in den Gemeinden Hildisrieden, Beromünster, Nottwil, Oberkirch, Schenkon und Eich kann das Trinkwasser ohne jegliche Bedenken oder Vorbehalt konsumiert werden.

Gefährdung der Trinkwasserqualität nach Starkregenereignissen
Nach Starkregenereignissen besteht ein Restrisiko, dass Oberflächenwasser zu direkt in Quellfassung fliessen kann. Diesem Restrisiko wird im Versorgungsgebiet von Aquaregio AG entgegengetreten, in dem Quellen über entsprechende Schutzareale verfügen, technische Vorkehrungen getroffen wurden und Desinfektionsstufen eingebaut sind. Zu ergänzen bleibt, dass zurzeit die meisten Quellen pestizidbedingt sowieso im Verwurf , das heisst das Quellwasser wird direkt über den Überlauf abgeleitet, stehen. Bei Grundwasserbrunnen müsste eine Kontamination durch ein direktes Überschwemmen der Anlage (örtlich sichtbares Hochwasser) stattfinden. Betroffene Anlagen gehen sofort vom Netz, da unmittelbare Lebensgefahr durch Stromschläge bestehen würde. Auch die Trinkwassergewinnung im Seewasserwerk kann durch Starkregenereignisse nicht negativ beeinflusst werden. Auch hier wäre einzig eine Überflutung ein Grund zur sicherheitsbedingten Ausserbetriebnahme.

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