Hochwasserschutz Buttisholz

Mobiliar übernimmt ein Drittel der Gemeindekosten

In den letzten 20 Jahren war die Gemeinde Buttisholz mehrfach von Überschwemmungen betroffen. Die kürzlich fertiggestellten Schutzbauten sollen das Hochwasserrisiko reduzieren. Die Mobiliar beteiligt sich mit 665 000 Franken am Projekt.

Zwischen 2000 und 2013 war die Gemeinde Buttisholz, insbesondere der Dorfkern, nach heftigen Niederschlägen gleich mehrfach von Hochwasser und Überschwemmungen betroffen. Dafür verantwortlich war vor allem Schwemmholz, welches die Rechenanlagen der Gemeindebäche verstopfte. Ausserdem waren zu klein erstellte, kritische Durchlässe mit den Wassermassen überfordert. Die dringend benötigten Schutzbauten wurden daraufhin in mehreren Etappen geplant, umgesetzt und sind seit einigen Monaten in Betrieb.

Schutz vor 100-jährlichem Hochwasser
Insgesamt fünf Bäche wurden in Buttisholz hochwassertauglich gemacht, damit sie einem nur alle 100 Jahre vorkommenden Ereignis standhalten. Dazu hat man an besonders exponierten Stellen unter anderem das Gerinne ausgebaut, Rückhaltebecken erstellt oder Bachmauern erhöht. Diese Massnahmen schützen nebst dem Siedlungsgebiet auch anliegende Industrie- und Gewerbebetriebe, Strassen sowie die öffentliche Infrastruktur.

Die Mobiliar unterstützt das Projekt mit 665 000 Franken, was einem Drittel der bei der Gemeinde Buttisholz verbleibenden Kosten entspricht. «Aufgrund der Häufigkeit der Schadenereignisse mit vielen Leidtragenden war mir sofort klar, dass die Mobiliar bei diesem Projekt mithelfen muss», erklärt Herbert Heini, Generalagent der Mobiliar in Sursee. «Dieses Engagement schützt die Bevölkerung, das Gewerbe und die Gemeinde vor Schäden, kommt damit aber sicher auch den betroffenen Versicherern zugute.»

42 Millionen Franken für Präventionsprojekte
Seit dem Hochwasser 2005 hat die Mobiliar Genossenschaft aus ihrem Überschussfonds  rund 42 Millionen Franken für Präventionsprojekte bereitgestellt. Bislang hat sie schweizweit 162 Projekte unterstützt. Zudem verschenkte die Mobiliar in diesem Jahr erneut fünf mobile Deichsysteme an besonders exponierte Regionen und deren Feuerwehren. Ein solches System hat auch die Stützpunktfeuerwehr in Luzern erhalten.

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