Schau dich kühler!

Hier kommt die erfrischende Kältegalerie

Wenn es aus den Poren fliesst und an den Hautschuppen klebt, ist es Hitzewelle-Zeit. Die gängigsten Tipps mit viel Trinken und Fenster verdunkeln, kennst du. Hast du gewusst, dass das Betrachten von Bildern mit Schnee, Eis oder Gletschern nachweislich auf deine thermische Wahrnehmung wirkt? Auf geht's zur erfrischenden Kältegalerie. Keep cool! 

  • Das Embodiment-Prinzip: Unser Gehirn trennt Sinneseindrücke nicht strikt voneinander ab. Wenn du verschneite Landschaften siehst, ruft das Gehirn die dazu abgespeicherten Körpererfahrungen (Zittern, Frische, Kälte) ab. Das dämpft das akute Stressempfinden durch die Sommerhitze. 

  • Die Farbpsychologie: Farben wie Blau, Türkis, Weiss und Silber werden vom Gehirn automatisch mit Wasser, Eis und Schatten assoziiert. Sie wirken beruhigend und senken die gefühlte Raumtemperatur im Vergleich zu warmen Farben (Rot, Gelb) um schätzungsweise 0,5 °C bis zu 1,5 °C.

  • Multisensorische Verstärkung: Noch stärker als reine Standbilder wirken Videos mit Ton. Wenn du einen Clip von sanft fallendem Schnee im Wald, einem rauschenden Gebirgsbach oder knackenden Eiswürfeln schaust, taucht das Gehirn tiefer in die Szene ein. Das Knirschen von Schnee oder das Rauschen von Wasser verstärkt den Frische-Kick.

zurück zur Übersicht

zurück zur Übersicht