Kantonale Tage der Kulturlandschaft

22. Oktober bis 7. November

Die 13. kantonalen Tage der Kulturlandschaft sind gestartet. Bis am 7. November finden in diversen Lokalitäten in der Region kulturelle Happenings statt. Vielseitig und hochkarätig: Vom Somehuus in Sursee über den Schtei in Sempach bis hin zum Kapello in Wolhusen. Wo ist was für dich mit dabei?

Die Schokoladenseite der Landschaft
Die Kantonalen Tage der Kulturlandschaft sind ein Schaufenster, das Einblick ins kulturelle Leben auf der Luzerner Landschaft gibt. Vom 22. Oktober bis zum 7. November präsentieren 24 Veranstalter ihre Programme. Die bereits 13. Kantonalen Tage der Kulturlandschaft machen einmal mehr augenscheinlich, wie attraktiv und abwechslungsreich das Kulturangebot ausserhalb der Stadt Luzern ist.

Mit Schutzkonzepten
An den Anlässen wird mit Schutzkonzepten der Corona-Situation Rechnung getragen. «So lange wir die Bewilligung für die Durchführbarkeit haben, ist es unsere Pflicht als Veranstalter, alles zu tun, dass Konzerte, Theater und Ausstellungen stattfinden können», sagt Marco Sieber, Präsident des Vereins Kulturlandschaft Luzern. «Dies sind wir nicht nur den Künstlerinnen und Künstlern schuldig, sondern auch unserer Gesellschaft.» Kultur sei kein Nice-to-have, sondern bedeutend für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. «Und Kultur ist ein gewichtiger Wirtschaftssektor», gibt Marco Sieber zu bedenken.

Die Entdeckungsreise
Die Veranstalter bieten eine ausgewogene Mischung zwischen nationalen Aushängeschildern und Geheimtipps der Kulturszene. Bekannte Schweizer Grössen wie die Walliser Sängerin Sina, der Obwaldner Schauspieler Hanspeter Müller-Drossaart oder Uta Köbernick, neue Gewinnerin des Schweizer Kabarett-Preises «Cornichon», bereichern die Ausgabe 2020. Umso gespannter darf das Publikum auf die (noch) als Newcomer geltenden Künstlerinnen und Künstler sein. Viele der Veranstalter zeichnen sich gerade dadurch aus, dass sie oft Kunstschaffende präsentieren, die kurz vor dem Sprung auf die grossen Bühnen des Landes sind. So sind die Tage der Kulturlandschaft auch 2020 eine Einladung, Künstler, Orte und Veranstalter auf der Landschaft zu entdecken oder besser kennenzulernen.

Der Vergleich mit der Schokolade
«Die 24 Vereine, Kommissionen und Häuser der Kulturlandschaft bieten abseits der Stadt eine kulturelle Grundversorgung – und dies während des ganzen Jahres», hält Präsident Marco Sieber fest. Mit bunten Jahresprogrammen werde unser Alltag bereichert. «Kulturveranstaltungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Schokoladenseite des Lebens auf dem Lande», fasst Sieber zusammen. Es seien in der Regel nicht grosse kulturelle Festgelage und Mehrgängermenüs, zu denen die Kulturveranstalter einladen. Vielmehr werden kleine exquisite Genussstücke serviert, die von den Besucherinnen und Besuchern geschätzt werden. «Einmalig, einzigartig und unvergesslich im Geschmack», sagt Marco Sieber. «Wir bieten süsses, aber auch bitteres und dunkles Futter für den Geist und die Seele.» Er ist überzeugt: «Kultur kann wie die Schokolade für Glücks-momente sorgen, den Kreislauf in Schwung halten, süchtig machen und im besten Fall aphrodisierend wirken.» Sein Appell: «Lassen Sie sich die kulturellen Häppchen der Landschaft auf der Zunge zergehen wie eine feine Schweizer Schokolade!» Übrigens: Im Rahmen der 13. Auflage verteilen die Mitglieder der Kulturlandschaft symbolisch daher mehrere Tausend Stücke feinster Schweizer Schokolade.

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