1. August ohne Feuerwerk und Feuer?
Der Kanton Luzern verlängert das Feuerverbort
Aktuell gilt Höhenfeuer und Feuerwerk sind verboten. Doch in den nächsten Tagen ist auch Regen angesagt, bevor es Ende nächster Woche wieder auf 30° Grad erhitzt. Nun hat der Kanton entschieden. Der 1. August findet ohne Feuerwerk und Höhenfeuer statt.
Seit dem 25. Juni gilt im Kanton Luzern ein absolutes Feuerverbot im Wald und Waldesnähe. Zudem ist es auf dem ganzen Kantonsgebiet (inkl. Gewässern) verboten, Feuerwerkskörper abzubrennen oder durch offenes Feuer angetriebene Ballons/Laternen steigen zu lassen. Am Donnerstag, 23. Juli hat der Kanton nun informiert, dass das Feuerverbot bis auf weiteres und auch über den 1. August hinaus gilt. Wir haben bei Fabian Stofer vom LAWA nachgefragt.
Was ist entscheidender für den Entscheid: Wie stark es noch regnet versus hohe Temperaturen?
Die Waldbrandgefahr wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Die genannten Faktoren «Niederschlagsmenge» und «Hitze» sind zwei davon. Damit sich die aktuelle Situation entspannt und die Waldbrandgefahr sinkt, bräuchte es flächendeckende, ergiebige und über mehrere Tage anhaltende Niederschläge.
Welche Busse riskiert jemand, der trotzdem Feuerwerk zündet?
Gemäss Allgemeinverfügung vom 25. Juni 2026: «Widerhandlungen gegen diese Verfügung werden gemäss 8 42 Abs. 1 und 2 des Kantonalen Waldgesetzes vom 1. Februar 1999 (SRL Nr. 945 [KWaG]) in Verbindung mit $ 19 Abs. 2 der Kantonalen Waldverordnung vom 24. August 1999 (SRL Nr. 946 [KWaV]) mit Busse bis zu Fr. 20'000.- bestraft.»

Burn-Out in Eich findet statt – einfach ohne Feuer
Er würde sich selbstverständlich an die aktuell geltenden Richtlinien halten, meint Mike Häfliger auf Anfrage. Sein riesiger Holzturm der vierten Ausgabe des Burn-Out Events hat bei den aktuell geltenden Bedingungen keine Sonderbewilligung erhalten. So findet das geplante 1. August Fest einfach ohne Höhenfeuer statt, «Aufwand und Kosten sind ja trotzdem entstanden». Eine Verschiebung auf den Silvester wurden dem Eicher nicht bewilligt unter anderem auch, weil Höhenfeuer nur in den Sommermonaten gestattet sind. Ein Abbau ist für Mike Häfliger keine Lösung. Den Holzturm plant er nun bis nächsten 1. August stehen zu lassen. So beommt die Region ein neues Wahrzeichen auf Zeit. Tragen doch die in diesem Jahr zusätzlich angebrachten LED-Bänder sein persönliches Hochbau-Engagement leuchtend über den ganzen Sempachersee hinaus.





